Andas
PDF zu ANDAS und dem Tangoorchester fauxpas hier .

"Mit anmutigen, Tango-Tanz sparsam zitierenden Auftritten setzte die Formation bereichernde Farbtupfer. Klassisch daherkommende Modern-Dance Choreographien zwischen Abstraktion und Handlungsandeutungen übersetzten und deuteten den Möglichkeitsraum von Tango im Tanz zwischen Liebe und Eifersucht, Narzissmus und Nähe, Bewerben und Verstoßen, Leidenschaft und stiller Melancholie."
Bernd Heiden, SZBZ, 26.2.11




Wir sind eine Gruppe junger Frauen zwischen 17 und 24 Jahren, die eine gemeinsame Leidenschaft haben:

Tanzen! Tanzen! Tanzen!

ANDAS gehört zur Musik- und Kunstschule Böblingen .

ANDAS (Atem) sind: Alicia Wenzel , Anja Wächter, Francesca Zeh, Julia Kranitz, Lena Hauber, Nadine Hinderer, Tina Claussner, Johanna Seidler, Sophia Bartocha, Tatjana Dörrer, Lena Schobel.

Die Gesamtleitung hat Monika Heber-Knobloch.

"ANDAS Modern Dance Art" ist ein Tanzensemble, das schon lange zusammen tanzt. Alle Tänzerinnen sind seit vielen Jahren vertraut mit der Technik des Modern Dance und der Improvisation des Tanztheaters. Schon sehr früh beteiligten sie sich am Entstehen von Choreografien und Tanztheaterstücken.

So wie in "flying in a dream" und jetzt "Schneewittchen" choreografieren sie Solostücke zu ausgewählten Themen.

Mai/Juli 2011
"Schneewittchen's Aufbruch"


„....Alles in allem ist Schneewittchens Aufbruch auch dank der starken Tänzerinnen sicherlich eines der besten Stücke eines Heber-Knobloch-Ensembles der letzten Jahre, wieder einmal ausgezeichnet ins rechte Licht gerückt übrigens von Christian Ländner...“
B. Heiden/Sindelfinger Zeitung

Schneewittchens Aufbruch

„...ich will mein Herz betrinken, um eine irre Liebe auszulöschen...“

Tanztheater
Das Märchen von Schneewittchen kennt jeder.
„Schneewittchens Aufbruch“ aber wagt einen ganz anderen Blick auf diese Geschichte zweier Frauen, die sich voneinander lösen müssen, um zu leben..
Im ersten Teil des Tanztheaters, „in der gegenwärtigen Zeit“, treffen Tänzerinnen aufeinander, die von ihren Gefühlen erzählen. Angedeutete Geschichten von Liebe und Haß, Narzissmus und Nähe, Zärtlichkeit und Ablehnung, verstoßen werden, leben und lieben wollen, wild und weiblich sein. Und immer wieder, Traurigkeit, stille Melancholie.

Diese Frauen haben eine gemeinsame Geschichte:
Schneewittchen.

Wie alle Kinder ein kleiner Mensch, der voller Lust auf Leben und mit der ganzen Liebe der Erwachsenen sein Leben entdecken will. Doch leider. Dieses Kind trifft auf eine exaltierte, rauschhaft agierende, narzisstische Frau. Eine, die sich dauernd inszenieren muß, um zu spüren, dass sie ist.

Wer ist diese bösartige Frau, die Königin? Nur ein Ungeheuer an Haß und Kälte? Oder eine Frau, die inmitten von Wohlstand und Äußerlichkeiten Eiseskälte und Starre auch am eigenen Leib erlebt hat? Die Spiegel. Die Gaffer, die Weggucker, die applaudierende Umgebung, die sich keinen Deut um das Innere dieser Frau scheren. Die sie in ihrem Wahn bestärken. Die mitleidlos agieren, um sich schlußendlich, wenn es „anstrengend “ wird, abzuwenden!

Doch zurück zu Schneewittchen. Schneewittchen ist Opfer. Aber nicht nur.Ein Teil ihrer Persönlichkeit will leben,wehrt sich, begehrt auf. (ANDAS hat Schneewittchen doppelt besetzt!)

Dieses Kind ist nicht nur schön, sondern entwickelt durchaus einen eigenen Lebenswillen. Noch nicht allzu stark ausgeprägt, flüchtet sich die junge Frau nach einem Anschlag auf ihre Person in eine weitere Abhängigkeit. Sie passt sich in den durchstrukturierten, aufregungslosen (Zwergen-) Alltag ein. Doch nur scheinbar lebt sie gut. Der dahinplätschernde Alltag zwingt sie in eine neue Abhängigkeit. Lässt ihr keinen anderen Lebensraum als den ihr von den Zwergen zugewiesenen.

Aber ist Schneewittchen wirklich eine junge Frau ohne eigene Gedanken, ohne eigene Wünsche? Ist in ihr auch Widerstand und Aggression? Haß gegen diese zerstörerische Frau? Trauer? Soll das ihr Leben sein, so wie bei den Zwergen? Schneewittchen ist gespalten. Lange, lange dominiert das schwache, liebe, angepasste Kind, das an der Grausamkeit seiner Welt fast zerbricht. Dieser Welt nichts entgegenzusetzen hat. Doch irgendwann reichts!
Es bricht aus ihr heraus....

Zeit, die eigene Identität zu entdecken. Der Blick offen und weit. Die Lust am Leben spürbar. Die Aussicht weiblich, wild und sinnlich.
Selbstbestimmt.

ANDAS Modern Dance Art ist ein Tanzensemble der Musik und Kunstschule Böblingen.

Schneewittchens Aufbruch tanzen:
Schneewittchen: Anja Wächter und Alicia Wenzel
Königin: Tina Claussner
Zwerge: Francesca Zeh, Johanna Seidler, Lena Hauber, Lena Schobel, Nadine Hinderer, Sophia Bartocha, Tatjana Dörrer
am Piano: Mario Stallbaumer.
künstlerische Leitung, Gesamtleitung: Monika Heber-Knobloch
Fotos: Julia Knobloch
Fotobearbeitung, Plakatgestaltung: Alicia Wenzel
Programmheft: Elke Ruckowski


2009
"flying in a dream"
Musik: Chang-Yun Yoo
Aufführung im Rahmen der Sindelfinger Museumsnacht an der Mauer der Martinskirche zusammen mit dem Modern Dance Ensemble der SMTT

2009/2010
"Tango"
Musik: Peter Ludwig
Aufführungen in der Kongresshalle Böblingen (Comedyfestival), in der Galerie Sindelfingen (kulturelle Veranstaltung - Frauen helfen Frauen), Steinseifer Sommernacht (Managementfortbildung) und beim Lehrerkonzert der Böblinger Musik und Kunstschule

2008
"Narciss"

Musik: K. Szymanowski
Choreografien zu "Allegro", "Siciliana" , "Double" und "Andante" von Johann Sebastian Bach
Choreografie zu "suite italienne" von Igor Strawinski
Plakat: Tobias Knobloch

2007
"Jazzmesse"

Musik: Jörg-Sebastian Hoiss
Aufführungen zusammen mit der Band der Musikhochschule Stuttgart in Kirchen in Böblingen , Sindelfingen, Maichingen

2006
"OrgelTanzKunst"

Kunstprojekt mit Modern Dance/Heber-Knobloch und ANDAS-Tänzerinnen
Bildende Kunst/Carmen Stallbaumer
Orgel/ Eckhart Böhm
Video/Mario Stallbaumer
in der Stadtkirche Böblingen, Sindelfingen, Maichingen, Friedrichshafen( Kunstnacht)
Plakat: Tobias Knobloch

2004
"Zeitläufe"

Kunstprojekt mit Tanz, Lyrik und Malerei im Rahmen von "Sommer am See", Böblingen

2003
"Stollenprojekt"

750 Jahre Böblingen. Kunstprojekt in den Stollengängen unter dem Schloßberg.
Musik, Bildende Kunst, Tanz Idee: M. Heber-Knobloch, Gerard Krimmel